NABU Merzig auf Facebook

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2 months ago
NABU Merzig e.V.

𝗠𝗶𝘁𝗴𝗹𝗶𝗲𝗱𝗲𝗿𝘃𝗲𝗿𝘀𝗮𝗺𝗺𝗹𝘂𝗻𝗴 𝗺𝗶𝘁 𝗮𝗻𝘀𝗰𝗵𝗹𝗶𝗲ß𝗲𝗻𝗱𝗲𝗺 𝗩𝗼𝗿𝘁𝗿𝗮𝗴!
Am kommenden Freitag, den 20.05.2022 findet eine Mitgliederbersammlung des NABU Merzig e.V. im großen Nebenraum des Restaurant Dionysos in der Stadthalle Merzig statt.
Der nur für die Mitglieder relevante Regularien-Teil mit Neuwahl des Vorstands beginnt um 18:00 h.
Anschließend, um 19:00 Uhr, hält unser Vereinsmitglied und landesweit bekannter Ornithologe Rolf Klein einen Vortrag über Adebars Rückkehr!
Seit kurzem brüten wieder Weißstörche in Merzig. Im Jahr 2020 hat sich ein junges Pärchen in der Schwemlinger Au angesiedelt und im letztem Jahr erstmals erfolgreich gebrütet. Rolf klein berichtet in seinem reich illustrierten Vortrag über die Rückkehr dieser sympathischen Großvögel in unsere Gegend, nachdem sie vor rund 150 Jahren ausgestorben waren.
Ebenfalls nimmt er den Schwarzstorch in den Blick, der im Jahr 2010 erstmals als Brutvogel im Saarland nachgewiesen wurde. Auch diese Art lebt mittlerweile im Umfeld von Merzig, ist aber wesentlich scheuer und heimlicher als der Weißstorch, so dass man sie nur äußerst selten zu Gesicht bekommt.
Der NABU Merzig e.V. lädt alle interessierten Bürgerinnen und Bürger herzlich zu diesem Vortrag ein - der Eintritt ist frei.
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𝗠𝗶𝘁𝗴𝗹𝗶𝗲𝗱𝗲𝗿𝘃𝗲𝗿𝘀𝗮𝗺𝗺𝗹𝘂𝗻𝗴 𝗺𝗶𝘁 𝗮𝗻𝘀𝗰𝗵𝗹𝗶𝗲ß𝗲𝗻𝗱𝗲𝗺 𝗩𝗼𝗿𝘁𝗿𝗮𝗴!
Am kommenden Freitag, den 20.05.2022 findet eine Mitgliederbersammlung des NABU Merzig e.V. im großen Nebenraum des Restaurant Dionysos in der Stadthalle Merzig statt.
Der nur für die Mitglieder relevante Regularien-Teil mit Neuwahl des Vorstands beginnt um 18:00 h.
Anschließend, um 19:00 Uhr, hält unser Vereinsmitglied und landesweit bekannter Ornithologe Rolf Klein einen Vortrag über Adebars Rückkehr!
Seit kurzem brüten wieder Weißstörche in Merzig. Im Jahr 2020 hat sich ein junges Pärchen in der Schwemlinger Au angesiedelt und im letztem Jahr erstmals erfolgreich gebrütet. Rolf klein berichtet in seinem reich illustrierten Vortrag über die Rückkehr dieser sympathischen Großvögel in unsere Gegend, nachdem sie vor rund 150 Jahren ausgestorben waren.
Ebenfalls nimmt er den Schwarzstorch in den Blick, der im Jahr 2010 erstmals als Brutvogel im Saarland nachgewiesen wurde. Auch diese Art lebt mittlerweile im Umfeld von Merzig, ist aber wesentlich scheuer und heimlicher als der Weißstorch, so dass man sie nur äußerst selten zu Gesicht bekommt.
Der NABU Merzig e.V. lädt alle interessierten Bürgerinnen und Bürger herzlich zu diesem Vortrag ein - der Eintritt ist frei.
3 months ago
NABU Merzig e.V.

Chronik-Fotos🛣️⛔ Das diese Woche von der Bundesregierung vorgestellte Osterpaket fällt im Bereich Verkehr leider enttäuschend aus. Statt den Straßenbau in 🇩🇪 zugunsten von Klima und Natur zurückzufahren, wird weiter gebaut. So auch bei unserem heutigen #FlächenfraßFreitag-Fall aus dem Saarland. Dort hält die Landesregierung an den Plänen für die Nordumfahrung Merzig fest, obwohl selbst das Verkehrsministerium keinen Bedarf für die Straße sieht! 🤔 Zum Schutz des Lebensraums von Wildkatze und Co. sucht der Naturschutzbund Saarland e. V. - NABU und NAJU Unterstützer*innen für ihre Petition gegen das unnötige Straßenprojekt 👉 nabu-saar.de/spenden-mitmachen/petitionen/keine-nordumfahrung-merzig ... See MoreSee Less

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Also der Umbau des Kauflandkreisels war doch ein Meilenstein in der Merziger Verkehrspolitik. Wenn uns mit den Ampeln an der Merchingerstr, der Straße zum Gipsberg und an der Marienkapelle ein ebenso genialer Wurf gelingt, brauchen wir doch keine Nordumfahrung mehr.

4 months ago
NABU Merzig e.V.

Zwei neue Storchennester in der Schwemlinger Aue !

Ein großes Gemeinschafts-Projekt ist erfolgreich umgesetzt! Heute wurden zwei weitere Masten mit Nistplattformen in der Schwemlinger Aue aufgestellt.

Bei der letztjährigen Beringung der Jungstörche in Anwesenheit des Bürgermeisters Marcus Hoffeld wurde die Idee geboren, weitere Nisthilfen für die schönen großen Vogel aufzustellen. Marcus Hoffeld sagte spontan jedwede erforderliche Hilfestellung durch die Stadt zu.
Gesagt getan:
• Markus Austgen und Rolf Klein suchten die passenden Standorte aus (es gibt noch mehr …),
• Martin Thiery übernahm die Abstimmung mit den Grundeigentümern der Flächen,
• Die Grundeigentümer, der Landwirt Klaus Leinen aus Schwemlingen und die Naturlandstiftung Saar gaben gerne ihr Einverständnis.
• Jörg Conrath übernahm die Organisation der Herstellung der Nistplattformen und der Logistk des Vorhabens,
• Die Energis GmbH stellte die beiden Masten zur Verfügung,
• Die Nistplattformen wurden pünktlich geliefert und lagen bereit,
• Die Firma Hermann Schmitt aus Losheim-Rimlingen und die Bauunternehmung Stefan Hoffman erklärten sich gerne bereit, die Bauarbeiten zu übernehmen.

So war alles gut vorbereitet, um die Masten im Winter aufstellen zu können. Doch das Wetter machte uns einen Strich durch die
Rechnung – zu warm, kein Frost und dazu noch endlos Regen, der den Boden aufweichte … keine Chance mit den erforderlichen Fahrzeugen und Maschinen in die Wiesen zu fahren.
Erst durch die anhaltende Hochdruckphase der letzten zwei Wochen trockneten die Wiesen so weit ab, dass sie befahrbar wurden. Es wurde eng, die Brutzeit steht kurz bevor. Und dann wurde es hektisch. Am Mittwoch kam die Mitteilung der beteiligten Baufirmen, dass nur der heutige Donnerstag in Frage käme, um den Aufbau ins laufende Tagesgeschäft zu integrieren … flugs haben wir also die Plattformen noch mit Weidengeflecht bestückt, das den Störchen eine Annahme erleichtert. Und heute hat alles geklappt – sie stehen!

Wir sagen allen, die geholfen haben, herzlichen Dank. Ganz besonders Bürgermeister Marcus Hoffeld, der die erforderlichen Gelder für die Plattformen bereitgestellt hat und seinen Mitarbeitern Jörg Conrath und Martin Thiery freie Hand für die Organisation des Projektes gegeben hat.

Ein Pressetermin mit ausführlichen Informationen folgt noch.
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Klasse Aktion 👌

Super

schöne Aktion von allen Beteiligten... hoffentlich werden sie bald angenommen

Eine super Aktion NABU Merzig e.V. 👍👍 Auf dass sich noch mehr Paare ansiedeln (und beringt werden können 😜) 🍀

4 months ago
NABU Merzig e.V.

𝐁-𝐏𝐥𝐚𝐧 𝐑𝐨𝐭𝐞𝐧𝐬𝐭𝐞𝐢𝐧𝐞𝐫 𝐖𝐞𝐠 𝐳𝐮𝐦 𝐙𝐰𝐞𝐢𝐭𝐞𝐧

Die Saarbrücker Zeitung hat einen Diskussions-Beitrag vom 10.02.2022 von unserer Facebook-Seite zum geplanten Baugebiet am Rotensteiner Weg aufgegriffen und dazu am 02.03.2022 einen Artikel veröffentlicht. Auf diesen hat die Verwaltung der Kreisstadt Merzig nun in einem weiteren Zeitungsartikel am 05.03.2022 geantwortet. Aus den darin enthaltenen Äußerungen schließen wir, dass die Stadtverwaltung unseren Diskussions-Beitrag offensichtlich nicht richtig verstanden hat.

Es geht uns nicht einfach nur um Hochwasser, so wie wir es von der Saar kennen. Da kommt es in der Regel selbst bei Jahrhundert-Ereignissen, wie zuletzt 1993, nicht zu apokalyptischen Zuständen. Der Fluss steigt normalerweise recht langsam an und flutet dabei seine Aue bis in deren zum Teil besiedelte Randbereiche, die von der Hauptströmung aber nicht getroffen werden.

Hier geht es uns um die neuartigen Gefährdungen, wie sie im Rahmen der Klimaänderungen nach Aussage kompetenter Klimatologen immer häufiger auftreten werden. Nämlich um sintflutartige lokale oder regionale Starkregenfälle, die selbst kleine Fließgewässer innerhalb kürzester Zeit zu reißenden Strömen werden lassen, die alles was im Weg steht, zerstören. Beispiele dafür häufen sich in den letzten Jahren an ganz verschiedenen Orten in Deutschland. Das beeindruckendste Ereignis dieser Art war das Ahr-Hochwasser im letzten Jahr.

Also noch einmal: mit dieser Baugebietsplanung am Rotensteiner Weg soll der durch die Fabrik des Großteils seiner Aue bereits beraubte Seffersbach endgültig in eine enge, nur wenige Meter breite V-förmige Abflussrinne zwischen dem Fabrik-Komplex und der neu geplanten Bebauung hinein gezwängt werden. Diese Rinne wird im Fall einer Sturzflut zu einem Nadelöhr. Wir haben in unserem Beitrag genau das vor dem Hintergrund des laufenden Klimawandels und der damit einhergehenden Gefährdungen durch Extremwetter-Ereignisse angesprochen und die Planung deshalb hinterfragt – nicht mehr und nicht weniger.

Diese Thematik ist grundsätzlich viel zu wichtig und brisant, um sie nur –wie jetzt von der Stadt gefordert– im Rahmen von förmlichen Beteiligungsverfahren zu behandeln. Das muss breit und öffentlich diskutiert werden, weil es dabei im allerschlimmsten Fall um Leib und Leben, Hab und Gut gehen kann.

Insofern weisen wir die Vorwürfe der Stadtverwaltung an der Form unseres Diskussionsbeitrags entschieden zurück! Im Gegenteil – der vorliegende B-Plan Rotensteiner Weg ist bestens für eine solche Diskussion geeignet, weil daran exemplarisch deutlich wird, dass eine sich an den Klimawandel anpassende, vorausschauende Bauleitplanung in Merzig dringend erforderlich ist. Eine weitere Bebauung in den Aueflächen der zahlreichen kleinen Bachtäler im Stadtgebiet verbietet sich mittlerweile von selbst. Wir fordern ein grundsätzliches Bauverbot in den Auen der Bachtäler der Stadt. Darüber hinaus sollten so viele dort zugebaute Bereiche wie möglich wieder geöffnet und den Gewässern zurückgegeben werden, sobald sich dazu Gelegenheiten ergeben.

Die seitens der Stadtverwaltung geforderte Beteiligung am B-Plan-Verfahren bringen wir selbstredend auch noch als förmliche Stellungnahme ein – mit weiteren Punkten, auf die alle wir hier nicht eingehen.
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5 months ago
NABU Merzig e.V.

geplantes Baugebiet am Rotensteiner Weg

Die Kreisstadt Merzig plant am Rotensteiner Weg, auf Höhe der V&B-Fabrik auf einer ehemals als Parkplatz genutzten Fläche eine Wohn-/Gewerbebebauung. Die Fläche liegt unmittelbar am Seffersbach, der hier entlang der Fabrik verläuft, Sie ist Bestandteil der Bachaue. Zum Bau der Fabrik wurde in der Vergangenheit auf der gegenüberliegenden Bachseite die Aue des Seffersbachs bereits großflächig aufgeschüttet. Wenige Meter weiter Richtung Innenstadt wurde der Bach sogar verrohrt und verläuft unter der Fabrik durch.

In den amtlichen Hochwasser-Risiko-Karten des Saarlandes (vgl. Screenshot aus dem Geoportal des Saarlandes) ist erkennbar, dass unmittelbar oberhalb der Verrohrung und oberhalb der letzten Flächen der Fabrik Überschwemmungsflächen dargestellt sind. Bei diesen handelt es sich um einen Rückstau(!) wenn die Saar ein sehr starkes Hochwasser führt. Da scheint man mit der Planungsfläche für die Bebauung (im Bild gelb umrandet) auf der sicheren Seite zu sein.

Wie sieht dieser Bereich aber aus, wenn ein schwerer Starkregen, wie im letzten Jahr im Grenzbereich von Rheinland-Pfalz und Nordrheinwestfalen (Ahrhochwasser) im Einzugsgebiet des Seffersbachs niedergeht? Es ist mittlerweile Allgemeinwissen, dass derartige Regenereignisse immer häufiger und überall stattfinden können. Was passiert dann hier, wo das Tal des Seffersbachs bereits durch die Fabrik stark eingeengt ist? Was passiert, wenn das Rohr unter der Fabrik bei einem solchen Ereignis verstopft wird? Und wie soll man sich das vorstellen, wenn auch die andere Bachseite noch vollkommen zugebaut wird?

Es ist eine hydrologische Tatsache, dass eine Verengung des Abflussquerschnitts zu höheren Pegeln und vor allem zu reißenderem Abfluss mit entsprechender Zerstörungskraft führt. Den Rest kann man sich gut vorstellen, wenn man sich die Bilder der großen Sturzflutereignisse der letzten Jahre in Erinnerung ruft.

Wir fragen, warum eine solche Planung an einer so offensichtlich gefährlichen Stelle direkt am Bach überhaupt in Erwägung gezogen wird?
Wir fragen, ob es nicht besser wäre, vor der Neuplanung von solchen Baugebieten in den Tälern des Stadtgebietes mal abzuwarten, was die Untersuchungen der laufenden Studie zu den sturzflutgefährdeten Bereichen im Stadtgebiet an Ergebnissen bringt?
Und wir fragen, ob es nicht viel sinnvoller wäre, genau an dieser Stelle in Vorsorge auf kommende Extremwetterereignisse, diese Fläche dem Bach zurück zu geben und hier eine Retentionsfläche zu schaffen?
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geplantes Baugebiet am Rotensteiner Weg

Die Kreisstadt Merzig plant am Rotensteiner Weg, auf Höhe der V&B-Fabrik auf einer ehemals als Parkplatz genutzten Fläche eine Wohn-/Gewerbebebauung. Die Fläche liegt unmittelbar am Seffersbach, der hier entlang der Fabrik verläuft, Sie ist Bestandteil der Bachaue. Zum Bau der Fabrik wurde in der Vergangenheit auf der gegenüberliegenden Bachseite die Aue des Seffersbachs bereits großflächig aufgeschüttet. Wenige Meter weiter Richtung Innenstadt wurde der Bach sogar verrohrt und verläuft unter der Fabrik durch.

In den amtlichen Hochwasser-Risiko-Karten des Saarlandes (vgl. Screenshot aus dem Geoportal des Saarlandes) ist erkennbar, dass unmittelbar oberhalb der Verrohrung und oberhalb der letzten Flächen der Fabrik Überschwemmungsflächen dargestellt sind. Bei diesen handelt es sich um einen Rückstau(!) wenn die Saar ein sehr starkes Hochwasser führt. Da scheint man mit der Planungsfläche für die Bebauung (im Bild gelb umrandet) auf der sicheren Seite zu sein.

Wie sieht dieser Bereich aber aus, wenn ein schwerer Starkregen, wie im letzten Jahr im Grenzbereich von Rheinland-Pfalz und Nordrheinwestfalen (Ahrhochwasser) im Einzugsgebiet des Seffersbachs niedergeht? Es ist mittlerweile Allgemeinwissen, dass derartige Regenereignisse immer häufiger und überall stattfinden können. Was passiert dann hier, wo das Tal des Seffersbachs bereits durch die Fabrik stark eingeengt ist? Was passiert, wenn das Rohr unter der Fabrik bei einem solchen Ereignis verstopft wird? Und wie soll man sich das vorstellen, wenn auch die andere Bachseite noch vollkommen zugebaut wird?

Es ist eine hydrologische Tatsache, dass eine Verengung des Abflussquerschnitts zu höheren Pegeln und vor allem zu reißenderem Abfluss mit entsprechender Zerstörungskraft führt. Den Rest kann man sich gut vorstellen, wenn man sich die Bilder der großen Sturzflutereignisse der letzten Jahre in Erinnerung ruft. 

Wir fragen, warum eine solche Planung an einer so offensichtlich gefährlichen Stelle direkt am Bach überhaupt in Erwägung gezogen wird? 
Wir fragen, ob es nicht besser wäre, vor der Neuplanung von solchen Baugebieten in den Tälern des Stadtgebietes mal abzuwarten, was die Untersuchungen der laufenden Studie zu den sturzflutgefährdeten Bereichen im Stadtgebiet an Ergebnissen bringt? 
Und wir fragen, ob es nicht viel sinnvoller wäre, genau an dieser Stelle in Vorsorge auf kommende Extremwetterereignisse, diese Fläche dem Bach zurück zu geben und hier eine Retentionsfläche zu schaffen?Image attachment
7 months ago
NABU Merzig e.V.

Bienenfresser im Kreis Merzig

Neben dem Weißstorch gibt´s auch noch eine weitere neue Brutvogelart in unserer Landschaft – den Bienenfresser.
Im Saarland mehren sich seit 5-6 Jahren die Brutzeitbeobachtungen (ab Ende Mai bis weit in den Juli) dieser so hübschen bunten Vögel, die ihren Namen bekommen haben, weil sie am liebsten größere Insekten im Flug fangen. Der so exotisch anmutende, bunt schillernde Vogel
Im Bliestal im Kreis Homburg wurden die ersten „Saarländer“ festgestellt. Im Oberrheintal (Pfalz und Kaiserstuhl) siedeln sie schon seit dem Ende des letzten Jahrhunderts und haben sich in den letzten 10-20 dort Jahren stark vermehrt. Da lag es nahe, dass sie sich auch die für sie geeigneten Landschaften im Saarland erschließen. Die aus dem Atlas deutscher Brutvogelarten abfotografierte Karte zeigt den gesamtdeutschen Bestand um 2010.
Und 2020 war es dann so weit, dass sie im Kreis Merzig erstmals als Brutvögel auftauchten. Eine Kolonie mit 5 Brutpaaren wurde gefunden. An diesem Ort brüteten auch 2021 wieder mindestens 2 Brutpaare, die auf den Fotos zu sehen sind. Der Brutplatz wird noch geheim gehalten, um einem –nur allzu verständlichen– Besucherstrom dorthin zu vermeiden. Am Brutplatz ist die Art sehr störempfindlich. Die hier gezeigten Fotos wurden Ende Juni 2021 aus sicherer Entfernung aufgenommen.
Wer von euch jetzt diesen Platz vielleicht schon kennt, behalte ihn bitte für sich!
Wenn sich die hübschen bunten Vögel, die als Gewinner des Klimawandels gelten, hier bei uns etabliert haben und häufiger vorkommen, wird man sie sicher regelmäßig zu Gesicht bekommen …
Fotos © M. Austgen
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In Mittel Europa ist krig , die arme Vogel, welche zurück von warme lender fliegen werde von russische Bomben atakirt , die hatte keine frei Himmel, ist so traurig 😢

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